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Von Anfang Mai bis Anfang Oktober bieten wir für interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste der Stadt Warburg jeden Samstag ab 14.00 Uhr Stadtführungen an.
Treffpunkt ist das Info-Center auf dem Neustädter Marktplatz.
Kostenbeitrag: 3,00 €/Person.
Kinder bis 14 Jahre sind kostenfrei.
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
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Des weiteren bieten wir Unabhängig davon individuelle
Stadtführungen nach Ihren Terminwünschen zu ver-
schiedenen Themen an.
Dauer der Führung ca. 2 Stunden,
Honorar 35,00 € je Stadtführer bis 25 Personen.
Stadtführung direkt buchen....

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Mittelalterliche Stadtbefestigung
Entlang der geschichtsträchtigen Gebäude Warburgs und der zum Teil gut erhaltenen Stadtmauer, geht es zurück in das Alltagsleben der Bürger, die diese ehemals zweigeteilte Stadt geschaffen haben. Bei einem Rundgang durch die Geschichte dieser Doppelstadt, kommen Sie vorbei an den fünf Wehrtürmen und zwei Stadttoren, die zum Ende des 13. Jahrhunderts entstanden und bis heute noch gut erhalten sind.
Fachwerkbauten:
Warburg weist eine Vielzahl alter und malerischer Fachwerkhäuser auf. Das sogenannte „Eckmänneken“, das Amtshaus der Bäckergilde aus dem Jahr 1471, gilt als das älteste datierte Fachwerkhaus Westfalens.
In mehreren Häusern befinden sich noch heute großflächige Flettdeelen. Einige sind der Struktur nach gotisch, zeigen aber schon die Einflüsse der Renaissance, vor allem hinsichtlich der vielfältigen Formen der Ornamente.
Kirchen:
Die Stadt Warburg verfügt über eine Reihe historisch interessanter, zumeist im gotischen Stil errichteten Kirchenbauten.
Die Neustädter Pfarrkirche „St. Johannes Baptist“ beherrscht mit ihrem 77 Meter hohen Turm den Markplatz der Neustadt. Lang- und Querhaus stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jh. Der Chor wurde 1430 vollendet. Neben zahlreichen Kunstwerken sind Reste eines barocken Altars von J.C. Schlaun an der Wand des südlichen Querschiffs hervorzuheben.
Die Pfarrkirche der Altstadt „Mariae Heimsuchung“ wurde als mächtige, dreischiffige Hallenkirche Ende des 13. Jahrhunderts erbaut. In ihr befinden sich ebenfalls zahlreiche Kunstschätze aus allen folgenden Zeitepochen.
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 Blick von der Altstadt aus auf die Neustadt |
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An der Nordseite des Burgfriedhofs, auf dem Burgberg, dem einstigen "Wartberg", nach dem die Stadt im Mittelalter benannt war, befindet sich die „Erasmuskapelle“, eine kleine Barockkirche, die 1681 über der Krypta von St. Andreas, einer großen, dreischiffigen Basilika der Romanik, errichtet wurde. Die Andreaskirche wurde im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört. Im Untergeschoss beeindruckt die Krypta der alten Andreaskirche, das älteste erhaltene Baudenkmal der Stadt Warburg.
Die am Brüderkirchhof gelegene Kirche „Maria in vinea“ war ursprünglich die Pfarrkirche der Altstadt. Im Jahre 1281 hatte Otto von Rietberg, Bischof von Paderborn, Dominikaner nach Warburg gerufen und ihnen 1287 die Kirche und das anschließende Gelände zum Bau eines Klosters überlassen. Das Klostergebäude wurde 1628 während des "Dreißigjährigen Krieges" als höhere Schule gegründet und bis zur endgültigen Vertreibung 1824 von den Dominikanern geleitet. Heute beherbergt das Gebäude das Gymnasium Marianum und die Kirche ist Pfarrkirche der evangelischen Gemeinde.
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 Führung am Burgfriedhof |
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Nachtwächterführung:
Mit Laternen ausgestattet, führt Sie unser Nachtwächter zu geschichtsträchtigen Plätzen der Alt- und Neustadt. Wie bei der „Mittelalterlichen Führung“, spazieren Sie vorbei an ehemaligen Befestigungsanlagen, mit ihren Wehrtürmen und Toren.
Hierbei erzählt er Ihnen Geschichten und Anekdoten aus der historischen Vergangenheit.
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 Warburg Südansicht bei Nacht |
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